Hardware Lifecycle Management
Die Hardware Lifecycle Management Solution von Bost-Consult GmbH vereint das Planen, Steuern und Verwalten des Hardwareeinsatzes in Unternehmen mit einer einfach und flexibel zu benutzenden Software. Als Basis wird der IMACD-Prozess verwendet. Die Zusammenführung der am Geschäftsprozess beteiligten Personen und IT-Systemen führt zu einer Effizienzsteigerung und Kostenreduktion. Durch die konsequente Umsetzung in ein modular aufgebautes System und offene Interface-Architektur ist eine Anpassung an lokale Bedürfnisse problemlos möglich. Mit dieser Lösung steht für Unternehmen ab mittlerer Größe das Instrumentarium zur Verfügung, die eingesetzte Hardware über den gesamten Lifecycle zu verwalten.
Forecastplanung
Ziel der Forecastplanung ist das automatisierte Planen von Hardware, die anhand von Geschäftsparametern zum Abtausch anstehen. Insbesondere die Parameter Budget und Nutzungsdauer der verwendeten Hardware sind zwei Kenngrößen, welche die Forecastplanung maßgeblich beeinflussen. Aber auch der Abtausch auf Basis der verwendeten Modelle kann als Kriterium in Betracht gezogen werden. Als Ergebnis steht der Abtausch eines alten Gerätes durch ein neues Gerät an. Nach einem automatisierten Forecast können die Daten optional durch die Hardware-Verantwortlichen angepasst werden. Die Planung erfolgt dabei in Quartale und Kalenderwochen. Neben der Bestellung von Neugeräten können in der Forecastplanung z.B. Modellwechsel oder Benutzerwechsel
Terminplanung
Alle aus der Forecastplanung resultierenden Abtauschvorgänge stehen dem Koordinator für die detaillierte Terminplanung mit dem Endanwender zur Verfügung. In einer übersichtlichen Darstellung werden alle Termine angezeigt, die noch zu bearbeiten sind, die schon mit dem Endanwender vereinbart sind oder auch solche, die überfällig sind, weil z.B. der Anwender nicht erreichbar war. Durch das Hinzufügen von Kommentaren, einer Ansicht der Kommentar-Historie und der Terminanfrage an den Endanwender über Outlook, stehen dem Koordinator hilfreiche Werkzeuge zur Verfügung.
Ablaufsteuerung
Für alle terminierten Abtauschvorgänge stehen dem Service Techniker Aufgabenlisten zur Verfügung. Zusätzlich werden Incident-Tickets geöffnet, die aus ITIL-Sicht notwendig sind. Anhand definierter Workflows wird z.B. einem neuen Computer automatisch ein Computername nach Vorgabe generiert und im Active Directory registriert. Nach Auslieferung des Computers an den Endanwender werden zusätzliche Prozesse gestartet, die z.B. dem Endanwender ein Übergabeprotokoll per Mail zusenden, welches dann bestätigt werden muss. Neben der Inbetriebnahme stehen dem Service Techniker alle Außerbetriebnahmen in einer übersichtlichen Weise zur Verfügung. Dabei wird grundsätzlich bei Auslieferung eines Neugerätes die Außerbetriebnahme des Altgerätes ausgelöst. Durch das Deregistrieren im Active Directory und Entfernen aus anderen IT-Systemen wird der Aspekt Sicherheit unterstützt.
Inventar
Im Inventar werden alle Hardwarekomponenten aufgelistet. Durch die Zusammenführung von Informationen aus unterschiedlichen IT-Systemen stehen dem IT-Verantwortlichen alle IT relevanten Informationen zentral zur Verfügung. Zusätzliche Aufgaben wie z.B. die Vergabe von temporären Adminrechten oder die Außerbetriebnahme eines Gerätes können komfortabel aus dem Inventar gestartet werden.
Leihprozess
Durch den Leihprozess können Altgeräte aus dem Hardwarepool oder Neugeräte für eine bestimmte Zeit bereitgestellt werden. Nach Ablauf der Leihfrist wird automatisch ein Außerbetriebnahmeprozess gestartet.
Lagerverwaltung
Durch die integrierte Lagerverwaltung ist es möglich, den aktuellen Lagerbestand zu überwachen und gegebenenfalls neue Hardware bestellen zu können. Notwendig sind nur die Daten der Bestellmenge und Liefermenge. Die Aktualisierung und visuelle Darstellung des aktuellen Bestandes wird von der Software übernommen.
Zentrale Konfiguration
Alle Parameter, die für den Prozess des Hardware Lifecycle Managements nötig sind, werden an einer zentralen Stelle konfiguriert. Durch die rollenbasierende Verwaltung können so globale Einstellungen zentral vorgenommen werden. Lokale Einstellungen werden dann von den lokalen Verantwortlichen nach Bedarf konfiguriert.
Benefits
- Planen, Steuern und Verwalten des Hardwareeinsatzes
- Unterstützung von Geschäftsprozessen durch verwendete IT-Systeme
- Steigerung der Effizienz des Hardware- und Personaleinsatzes
- Reduktion der Komplexität für Hardware-Verantwortliche
- Flexibilität für lokale Anforderungen an den Lifecycle-Prozess
- Transparente Darstellung der sich im Einsatz befindlichen Hardware
- Innerbetriebliche Kostenverrechnung
- Modulare und flexible Anbindung von IT-Systemen, derzeit:
- Active Directory
- SAP
- Service Desk
- BizTalk
- Kundendatenbanken
- Modulare Softwarearchitektur
- Rollenbasierte Berechtigungsvergabe
